[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_empty_space height=“52px“][vc_column_text]

Glockenguss in Lauchhammer

[/vc_column_text][vc_empty_space height=“32px“][vc_single_image image=“755″ border_color=“grey“ img_link_target=“_self“ alignment=“none“ img_size=“medium“][vc_empty_space height=“32px“][vc_column_text]Im Jahre 1834 und 1839 wurden in Lauchhammer die beiden ersten Glocken aus Gusseisen hergestellt.

In der Zeit von 1919 ÔÇô 1926 wurden im Zweigwerk Torgau Stahlglocken mit teilweise gewaltigen Ausma├čen hergestellt. Glockengewichte von 3t und mehr waren keine Seltenheit.[/vc_column_text][vc_empty_space height=“32px“][vc_single_image image=“756″ border_color=“grey“ img_link_target=“_self“ alignment=“none“ img_size=“medium“][vc_empty_space height=“32px“][vc_column_text]Von 1920 ÔÇô 1939 verliessen das Werk Lauchhammer etwa 500 Bronzeglocken, von denen ca. 10% die Glockenvernichtung im 2. Weltkrieg ├╝berstanden. Die Glockenbronze ist ein Gemisch aus ca. 22 % Zinn und 78 % Kupfer.

Im Jahre 1929 erfolgte der Guss der gr├Â├čten Bronzeglocke in Lauchhammer f├╝r die Schlo├čkirche in Wittenberg mit einem Gewicht von 4,5t. Im Gegensatz zu ihr ist die 3t-Glocke im Berliner Dom aus dem gleichen Jahr erhalten geblieben.

Die letzte bekannte Glocke vor dem 2. Weltkrieg wurde 1939 f├╝r die Kapelle des Diakonischen Werkes in Halle gegossen .[/vc_column_text][vc_empty_space height=“32px“][vc_single_image image=“758″ border_color=“grey“ img_link_target=“_self“ alignment=“none“ img_size=“medium“][vc_empty_space height=“32px“][vc_column_text]Nach Kriegsende, in den Zeiten der DDR, kam die Produktion von Glocken zum Erliegen.

Erst im Jahre 1994 erfolgte der erste neuzeitliche Glockenguss nach alter Tradition. Die Z├Ąhlung begann von vorn mit der 1. neuzeitlichen Glocke aus Lauchhammer. Die Glocke hat heute die evgl. Kirche in D├╝brichen bei Doberlug-Kirchhain. Sie hat ein Gewicht von 200kg.

Bereits am 17. April 2015 konnte die Gie├čerei Stolz den 800. neuzeitlichen Glockenguss vermelden.[/vc_column_text][vc_empty_space height=“32px“][vc_single_image image=“761″ border_color=“grey“ img_link_target=“_self“ alignment=“none“ img_size=“medium“][vc_column_text]

Gie├čerei heute mit Glockenmodellen mit mehreren Lehmschichten

[/vc_column_text][vc_empty_space height=“32px“][vc_column_text]Jede Glocke ben├Âtigt Vorarbeiten zur Herstellung.

Der Glockensachverst├Ąndige ben├Âtigt eine dreiteilige Form, aus Kern, falscher Glocke und Mantel. Der Kern, entspricht dem Inneren der zuk├╝nftigen Glocke. Dieser wird aus Lehmsteinen und Lehmschichten geformt. Die sog. falsche Glocke muss in Gr├Â├če und Aussehen der sp├Ąteren, noch zu gie├čenden Glocke genau entsprechen. Sie besteht aus sehr feinem Lehm und Talg, die Zier z.B. Schrift, wird in Wachs auftragen.
Als letztes wird der Mantel zun├Ąchst mit feinem, dann mit gr├Âberem Lehm auf die falsche Glocke gestrichen. Dabei bilden sich Abdr├╝cke von der falschen Glocke auch im Mantel ab.
Vor dem eigentlichen Guss nimmt man den Mantel ab. Die darunter befindliche falsche Glocke wird zerschlagen. Der Hohlraum zwischen Kern und Mantel ergibt dann die richtige Glocke, in den die Bronze hineinflie├čen kann.[/vc_column_text][vc_empty_space height=“32px“][vc_video link=“https://www.youtube.com/watch?v=wDZyYjNqg4I“ el_class=“medium“][vc_column_text]

3 A Kunstgiesserei Lauchhammer heute

[/vc_column_text][vc_empty_space height=“32px“][vc_column_text]Seit 1834, mit nur kurzen Unterbrechungen bis heute, werden in Lauchhammer Glocken gegossen. Auch Sie k├Ânnen hautnah an einem Glockenguss in der Gie├čerei teilnehmen.

Teilnahme Gie├čereibesichtigung inkl. Museum
Anmeldung im Museum
Kosten 10,00 ÔéČ pro Person
+ 3,00 ÔéČ F├╝hrung pro Person im Museum
Tel. 03574 860166

info@kunstgussmuseum-lauchhammer.de[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]