


Das denkmalgeschützte ehemalige Schulgebäude aus dem Jahr 1890 steht in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kunstgießerei. Das Museum widmet sich der Geschichte des vom 18. Jahrhundert an bis heute in Lauchhammer betriebenen Kunstgusses. Die Erzeugnisse der noch heute aktiven Kunstgießerei findet man in aller Welt im öffentlichen Raum.
Die Sammlung des Museums besteht aus Eisen- und Bronzegüssen von Skulpturen und kunstgewerblichen Gegenständen.
Den wichtigsten Teil der Sammlung bildet der historische Modellfundus aus dem Besitz der Gießerei. Für die Unterbringung dieser Gipse und Metallmodelle wurde die Form des „Schaudepots“ gewählt. Die Fülle der erhaltenen Gussmodelle soll dem Besucher nicht vorenthalten werden, wie es häufig in Museen üblich ist, sondern sie stehen in Regalen in den hellen großen ehemaligen Klassenräumen.
Die openart Lausitz Biennale im Kunstgussmuseum
vom 07. – 23.08.2026
Die openart Lausitz Biennale für zeitgenössische Kunst spannt ein künstlerisches Band um die Lausitz. An fünf Orten in der Lausitz stellen nationale, internationale und regionale Künstler aus – im Kunstgussmuseum vom 07. – 23.08.2026.
Drei zeitgenössische Interventionen finden sich in den Depoträumen voll klassischer Plastiken.
Einen Kontrapunkt setzen Birgit Fechners „Zerbrechliche Formen“ aus Gebrauchskeramik und Kitschfiguren, aus denen poetische, abstrakte Körper entstehen mit Anklängen an Pflanzenformen, antike Stelen und dadaistische Objektkunst.
In seiner Skulptur „Spurensicherung“ erstellt in Lauchhammer Dirk Sorge plastische Arbeiten aus Abformmasse. Während der Laufzeit der Ausstellung sind Besucher eingeladen, selbst mit Abformmasse zu arbeiten und die Ergebnisse in die Ausstellung einzubringen.
Reinhard Sandner, gebürtiger Lauchhammeraner, widmet sich seit Jahrzehnten der Lausitzer Landschaft und ihren Menschen. In Malerei, Assemblagen und skulpturalen Arbeiten entwickelte er eine eigenständige Bildsprache, die ihn als unverwechselbaren Vertreter der Dresdner Kunstszene der 1980er Jahre kennzeichnet.
Mehr unter:
https://openart-lausitz-biennale.de/de
und
https://openart-lausitz-biennale.de/de/biennale/programm/lauchhammer-kunstgussmuseum
Die aktuelle Sonderausstellung zum 300jährigen Jubiläum
„Glühendes Erbe“
Kuratorin Antje Bräuer
Öffnungszeiten des Museums
Sa., So., Feiertage 13.00 bis 17.00 Uhr
Montags geschlossen
Aufgrund der Straßensperrung der Freifrau-von-Löwendal-Straße erreichen Sie uns bis Ende Juni über die Kirchstraße. Parkmöglichkeiten sind vor der Friedensgedächtniskirche vorhanden. Sie laufen dann ca. 200 m durch den Park an der Kirche vorbei zur alten Bronzeschule- dem Kunstgussmuseum.
Eintrittspreise
Erwachsene: 7,00 €
Schüler, Studenten, Arbeitsuchende: 3,50 €
Kinder (bis einschl. 6 Jahre): frei
Führungen im Museum (ab 5 Personen)
Vollpreis: 10,00 €
Ermäßigt: 8,00 €
Schulklassen: 25,00 €
Führungen bitte im Museum anmelden
Tel. 03574 860166
info@kunstgussmuseum-lauchhammer.de
Schaudepot Bronzeschule
Freifrau-von-Löwendal-Straße 3
01979 Lauchhammer
Führungen durch die Kunstgießerei werden ab einer Gruppengröße von 10 Personen angeboten.
Sehr gern können Sie sich telefonisch oder per Mail für einen individuellen Termin anmelden.
1725 nahm die Unternehmerin Freifrau von Löwendal den ersten Hochofen im heutigen Lauchhammer-Ost in Betrieb und legte damit einen wichtigen Grundstein für die Industrialisierung der Lausitz und Mitteldeutschlands.
2025 feiern deshalb die Stadt Lauchhammer und die Stiftung Kunstgussmuseum Lauchhammer das 300jährige Jubiläum der Industriekultur gemeinsam mit Ihren Bürgerinnen und Bürgern, Gästen und allen Unterstützern.
Mehr Information finden Sie dazu auf den Interseiten der Stadt Lauchammer.
https://www.lauchhammer.de/seite/526841/300-jahre-industriekultur.html













