[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_empty_space height=“52px“][vc_column_text]

Demeter, genannt „Große Herkulanerin“

u.

Kore, genannt „Kleine Herkulanerin“

[/vc_column_text][vc_empty_space height=“32px“][vc_single_image image=“770″ border_color=“grey“ img_link_target=“_self“ alignment=“none“ img_size=“medium“][vc_single_image image=“771″ border_color=“grey“ img_link_target=“_self“ alignment=“none“ img_size=“medium“][vc_empty_space height=“32px“][vc_column_text]Die antike römische Marmorfigur der Demeter stand zusammen mit der Kore im antiken Theater von Herculaneum. Einer der antiken StĂ€dte am Golf von Neapel, die wie Pompeji und Stabiae beim Ausbruch des Vesuvs in der zweiten HĂ€lfte des Jahres 79 untergegangen ist.[/vc_column_text][vc_empty_space height=“32px“][vc_single_image image=“772″ border_color=“grey“ img_link_target=“_self“ alignment=“none“ img_size=“medium“][vc_column_text]

Giovanni Battista Piranesi (1720 – 1778)

[/vc_column_text][vc_empty_space height=“32px“][vc_column_text]Die Entdeckung

Schon im 16. Jh. wurden einige Skulpturen und Inschriften von Herculaneum gefunden. Doch erst beim Ausschachten eines Brunnens im Jahre 1709 stieß ein Bauer zufĂ€llig auf die Reste des Theaters von Herculaneum.
Der österreichische Befehlshaber der Armee in Neapel, Herzog von Elbeuf, kaufte nach diesem Fund das Areal. In den folgenden Jahren ließ er Ausgrabungen durch heute ungewöhnlichen Stollenvortrieb vornehmen. Mit dieser Methode gelang es ihm zwischen ca. 1706 – 1712, neun Statuen zu bergen, darunter die Demeter und die Kore.
Im Anschluss schenkte Herzog von Elbeuf dem Prinzen Eugen in Wien die Skulpturen. Nach dessen Ableben gelangten sie 1736 nach Dresden in den Besitz von August dem Starken.[/vc_column_text][vc_empty_space height=“32px“][vc_single_image image=“773″ border_color=“grey“ img_link_target=“_self“ alignment=“none“ img_size=“medium“][vc_column_text]

Johann Joachim Winckelmann von Raphael Mengs von 1755

[/vc_column_text][vc_empty_space height=“32px“][vc_column_text]Johann Joachim Winckelmann (1717- 1768)

Winckelmann gilt als der BegrĂŒnder der wissenschaftlichen ArchĂ€ologie und der Kunstgeschichte. Er trat mit kunsthistorischen Methoden der Kunst des Altertums nĂ€her. Mit seinen 3 Werken „Gedanken ĂŒber die Nachahmung der Griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst“ , „Sendschreiben ĂŒber die Gedanken Von der Nachahmung der griechischen Werke in der Malerey und Bildhauerkunst“ sowie „ErlĂ€uterung der Gedanken Von der Nachahmung der griechischen Werke in der Malerey und Bildhauerkunst; und Beantwortung des Sendschreibens ĂŒber diese Gedanken“ kam er zu der Feststellung:

„Der einzige Weg fĂŒr uns, groß, ja, wenn es möglich ist, unnachahmlich zu werden, ist die Nachahmung der Alten“.Âč

Damit setzte Winckelmann MaßstĂ€be im Ă€sthetischen Befinden jener Zeit und gilt folglich als geistiger BegrĂŒnder des Klassizismus im deutschsprachigen Raum.[/vc_column_text][vc_empty_space height=“32px“][vc_single_image image=“242″ border_color=“grey“ img_link_target=“_self“ alignment=“none“][vc_column_text]

Detlev Carl von Einsiedel 1737 – 1810

[/vc_column_text][vc_empty_space height=“32px“][vc_column_text]Mit der Begeisterung fĂŒr die „Alten“ im aufkommenden Klassizismus entstanden unter der Leitung von Detlev Carl von Einsiedel EisengĂŒsse nach antiken Skulpturen in Lauchhammer. Diese waren in ihrer technischen Erfindung wegweisend und einzigartig. ZusĂ€tzlich entsprachen sie dem höfischen Zeitgeschmack.
Als Vorlage dienten die Originale am SĂ€chsischen Hof in Dresden von denen Einsiedel Gipskopien fĂŒr Lauchhammer anfertigen ließ. Einige Originale befinden sich heute im Schaudepot des Museums.[/vc_column_text][vc_empty_space height=“32px“][vc_column_text]Literatur

Âč Zitat: Johann Joachim Winckelmann: Gedanken ĂŒber die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerey und Bildhauerkunst. 2. vermehrte Auflage. Waltherische Handlung, Dresden und Leipzig 1756, S. 2.

H. Remane, S. Fischer (Hrsg.): Das Eisenwerk Lauchhammer unter den Grafen von Einsiedel. Festschrift 20 Jahre Kunstgussmuseum Lauchhammer 2013, Freiberg 2013.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]